Touren

2011 | Segway

Unbedingt ein Erlebnis

“Ben Hur ohne Pferde” trifft es tatsächlich ziemlich genau, denn den neuzeitlichen Gladiatoren auf Ihren Segways sind die bewundernden und neugierigen Blicke der Frauen und Männer am Strassenrand sicher und wie im Film besteht auch hier die größte Gefahr darin, das man sich mit den Rädern zu nahe kommt und ins Straucheln gerät. Helmpflicht gibt es nicht und auch mit einer Peitsche würde man das Ding nicht über 20 km/h bringen. Aber es sind auch eher die kleinen Bewegungen, die das Fahren so spannend machen, denn ein Segway reagiert auf kleinste Gewichtsverlagerungen, lässt sich ganz präzise bewegen, ist leise. Lange Strecken sind eher langweilig, denn die Reichweite ist auf ca. 30 km beschränkt und beim geradeausfahren ist das Ding unterfordert, der Fahrer steht nutzlos in der Landschaft rum, da ist ein Aufsitzmäher wahrscheinlich spannender.

Ungefähr 10 Minuten haben wir gebraucht, um uns an das neue Fahrgefühl zu gewöhnen. Zum Lenken bewegt man den Lenker nach links oder rechts, beschleunigen, anhalten und rückwärts fahren geschieht ganz einfach durch Gewichtsverlagerung nach vorne oder hinten.

Segway ist eine gemeinsame Entwicklung von Mercedes und Apple aber außer zum Spass kann ich keinen Nutzen erkennen. Die Reichweite ist sehr eingeschränkt, man kann nichts transportieren und das Aufladen eines komplett geleerten Akkus dauert immerhin 7 Stunden. Eine Probefahrt ist aber unbedingt zu empfehlen.

Und hier 2 kleineVideos:

Erste_Versuche

Abfahrt